gemeldete Basilisken

Folgende Standorte von Basilisken wurden mir gemeldet. Sollte ich noch keine Beschreibung geliefert haben, dann folgt dies so bald wie möglich.

Name Ö/P Beschreibung Antwort vom Autor
Herr Christian Zingg Ö Es gibt noch einen unsichtbaren Basilisken! Beim Gerber-Brunnen, eine versteckte Brunnenanlage am Gerberbärgli. Hier lief bis 1923 der letzte Loch-(=Quell-)brunnen Basels. Ein Basilisk ist nicht zu sehen, aber hier war der sagenhafte Wohnort eines schaurigen Basilisken. Eine Inschrift beim Brunnen weist darauf hin: „In dieses Brunnens dunklem Grund haust einst – die Sage tut’s uns kund – der Basilisk, ein Untier wild. Heut hält er Basels Wappenschild…“ Der Brunnen ist am Anfang der Geschichte kurz beschrieben. Leider ist der Brunnen immer von Velos zugestellt und fast ein Unort in Basel.
Herr Christian Zingg Ö Basilisken-Brünneli im halböffentlichen Raum: Im Innenhof beim Alters- und Pflegeheim Gundeldingen (Durchfahrt neben dem Café Momo nehmen), Bruderholzstrasse 104 Im Viereck der Strassen -, Gundeldinger-, Jura-und Dornacherstrasse steht das Alters- und Pflegeheim Gundeldingen dazu gehört das ‚Café Momo‘. Das Café ist nach dem Mädchen Momo im gleichnamigen Buch von Michael Ende benannt. In der Geschichte gibt das Mädchen den Menschen die Zeit zurück und das ist doch eine gute Verbindung zu einem Altersheim. Im Hof des Altersheims steht ein Basiliskenbrunnen und erfreut die Menschen.Gegenüber des Altersheims ist das sogenannte Gundeldingerfeld. Das kleine Industriegebiet, damals noch am Rande der Stadt, entstand 1844 als Franz Burckhardt anfing Bandwebemaschinen für die Seidenband Fabrikanten der Region herzustellen. Sein Sohn gründete 1893 dann die Maschinenfabrik die alle Arten von Maschinen herstellte. Anfang der 1960er Jahre ging Burckhardt mit Sulzer zusammen und 1999 gab man den Standort Basel auf. Das ganze Areal wurde der ‚Gundeldingerfeld Immobilien AG‘ verkauft und die beauftragte die ‚Kantensprung AG‘ das Areal im Baurecht um zu nutzen. Seither entstanden hier viele interessante Projekte und das Areal ist in ständiger Entwicklung.
Herr Christian Zingg P Basilisken-Brünneli (Replika, ohne Wasser) in einem Privatgarten an der Dittingerstrasse 34 Dittingen ist ein Ort in Baselland es liegt etwa 20 Kilometer Süd-Westlich von Basel in einem Seitental des Laufentals, entfernt. Westlich vom Dorf hat es einen kleinen Flugplatz mit einer Graspiste und dort findet seit 1913 eine Flugshow statt, die auch bei den Baslern sehr beliebt ist. Das besondere an der Dittingerstrase ist deren Verlauf. Sie geht südlich von der Gundeldingerstrasse ab und biegt nach ca. 120 Metern nach Westen ab und mündet nach etwas mehr als 100 Metern in die Solothurnerstrasse ein.
Zingg Bild; P. Karger
Herr Christian Zingg A Basilisk Im Unterengadin Im Weiler Sur En im Unterengadin, dort wo die wilde Uina-Schlucht in das Inntal mündet, steht ein eigentliches „Basler“-Haus. Es ist zwar mit den im Engadin üblichen Sgrafitto-Bildern geziert, diese zeigen aber fast ausschliesslich Basler Motive, wie z.B. den Vogel Gryff, die Fähre, den Lällekönig u.a. AGanz oben an einer Hausecke ist dort auch ein Basilisk zu entdecken, der zusammen mit dem Baselstab bis hierher geflattert ist! Sieht er darum ein wenig erschöpft aus und loot der Lälli lo lambbe?*
ganzes HausDetail Bild; C.Zingg
Frau Gabriella Karger Halb-Ö Im Garten von Bodega España. Leonhardsgraben 11 Eigentlich steht das Haus am Heuberg 4. Da es aber durchgehend ist hat der Garten die Adresse: Leonhardsgraben 21. Der Basiliskenbrunnen der da steht, ist eine Kopie und es läuft – soviel ich weiss – kein Wasser. Der Garten wird von der Bodega España als kleine Gartenbeiz genutzt.
Bodega Bild; G. Karger
Herr Patrick Orban Ö In Zürich, bei der Haltestelle Sihlstrasse Ein Geschenk der Stadt Basel an Zürich. Als Gegenleistung schenkte Zürich Basel einen ‚Züri-Brunnen‘, dieser steht beim Zolli-Haupteingang. Neben der Treppe die zu den Fahrradabstellplätzen führt.
Züri Bild; P. Orban
Herr Patrick Orban P In Zürich, an der Klusstrasse 40 So wie es aussieht ist das ein privater Basilisk. An der Adresse wohnen, dem Namen nach, Heimweh Basler, die sich ein Stück Heimat mitgenommen haben. Das Wort ‚Klus‘ ist ein Schweizerdeutsches Wort und bedeutet Schlucht, Einschnitt. Die Klusstrasse in Zürich schneidet durch den Wald am Zürichberg. Dort am westlichen Zipfel des Waldes steht das Haus und im Vorgarten der Brunnen. Der Basilisk hat eine schöne Natur um sich.
Züri Bild; P. Orban
Herr Philip Karger Halb-Ö Im Restaurant „zur Mägd“ (St. Johanns-Vorstadt 29) an den Wänden hinter der Theke Es sind zwei Basilisken, die sich anschauen. Der linke hält ein Wappen mit Baslerstab, der rechte eines mit dem Schweizer-Kreuz. Das Haus das heute hier steht ist relativ jung, es wurde 1899 – 1900, als Gesellschaftshaus der „Vorstadtgesellschaft zu Mägd“ gebaut. Während sich im Parterre ein Restaurant befindet, hat es in den oberen Räumen einen Saal und einige kleiner Zimmer und auch der Keller ist ausgebaut.
Ursprünglich stand an dieser Stelle ein Haus der Beghinen. Daher stammt auch der Name „Mägd“ der sich von „Maegden“ ableitet. Die Vorstadtgesellschaft kaufte das Haus 1517. Neben der Geselligkeit hat die Gesellschaft sich auch den Auftrag gegeben das Restaurant zu betreiben und seine Räume den im Quartier ansässigen zur Verfügung zu stellen. Jährlich findet das Holbein-Mähly statt in Erinnerung an das fest, dass die Stadt Basel zu Ehren von Hans Holbein d.J. am 10.9.1538 ausrichtete, als er von England nach Basel zurückkehrte.
Maegd-CHMaegd-BS Bilder; P. Karger
Herr Heinz Gutjahr Ö Lohnhof Der Lohnhof ist kurz im Buch beschrieben, hier der Ausschnitt: Dass die Strasse weiter vorne Leonhardstrasse heisst, hat aber nichts mit Euler zu tun, dessen Vorname auch Leonhard war. Die Strasse und auch die anderen Wege, wie der Leonhardsberg oder der Leonhardsgraben, haben mit der Leonhardskirche zu tun; diese Kirche ist dem heiligen Leonhard geweiht. An diesem Ort steht schon seit Mitte des 11. Jahrhunderts eine Kirche, die immer mit dem heiligen Leonhard in Verbindung gebracht werden kann. Aus der ursprünglichen Basilika wurde eine Pfarrkirche, der ein Chorherrenstift angefügt war. Nachdem ein grosser Teil der Kirche durch das Erdbeben vernichtet worden war, wurde diese im hochgotischen Stil neu aufgebaut. Es ist eine der wenigen Hallenkirchen in der Schweiz. In einem Fenster im Chor der Kirche könnt ihr übrigens einen goldenen Baslerstab sehen. Von denen gibt es nicht mehr viele. Kurz vor der Reformation hatten die Basler vom Papst das Recht erhalten, einen goldenen Baslerstab im Wappen zu führen, nach der Reformation kehrten die Basler aber wieder zum schwarzen Baslerstab zurück. Die Gebäude des Stifts wurden 1821 zum Lohnhof (der heisst so, weil ganz zu Anfang der Baudirektor dort die Handwerker der Stadt ausbezahlte), der dann lange als Gefängnis von Basel diente.»
Lohnhof Bild; P. Karger
Herr Philip Karger Ö Benkenpark Im sehr grünen Dreieck der Rütymeier-, Kastel und Neubadstrasse liegt der kleine Benkenpark. Dieser Park wurde Anfang der 1990er Jahre saniert und ein wenig umgebaut. An einer Befragung der Quartier Bevölkerung kam heraus, dass man sich die alte Anlage zurück wünscht und zusätzlich einen Brunnen mit Frischwasser, da vermehrt Familien mit Kindern im Quartier wohnen. Beiden wünschen ist man nachgekommen, so hat man die Rosenrabatten aufgehoben und wieder Birken angepflanzt. Zusätzlich wurden die Wege aufgefrischt und die Eiben die ursprüngliche Form zurückgeschnitten. Dem zweiten Wunsch nach Frischwasser kann man nach, indem man einen Basilisken Brunnen auf dem kleinen Platz in der Mitte des Parks gegen die Benkenstrasse hin setzte. Seit neuestem (6. April 2016) stehen also 29 Basilisken Brunnen – der insgesamt 202. Brunnen in der Stadt – an öffentlichen Orten in Basel. Basilia freut das sicher!
Benkenpark Bild; P. Karger
Frau Chantal Dekreon Ö Zentrum von Mulhouse Ein Geschenk, das der Kanton Basel-Stadt 2015 der Stadt Mulhouse anlässlich des 500-Jahr-Jubiläums über den Beitritt zur Schweizer Eidgenossenschaft und als Zeichen der langjährigen, engen Beziehungen zwischen Basel und Mulhouse gemacht hat. Zwischen rue Louis pasteur, rue de la Somme und porte de Bâle
Mulhouse
Mulhouse1
Bilder; La vie à Mulhouse
Frau Gabriella Karger Ö Steinentorstrasse 45
Basel
Ein sehr moderner Basilisk von Maja Hürst, 1978 in Zürich geboren. Das Kunstwerk ist 9 x 17 Meter gross
Steinentorstrasse 45 Bild; G. Karger
Herr Marcel Matt Ö Kraftwerkstrasse 6
4302 Augst
Relief am Maschinengebäude des Kraftwerks Augst
Maschinengebäude des Kraftwerks Augst Bild; M. Matt
Frau Anna Heide Ö Stadtpark, Wien Die Fußball-EM 2008 wurde von der Schweiz und Österreich ausgetragen. Hauptaustragungsorte der Fußball-EM 2008 waren die Städte Basel (Auftaktspiel) und Wien (Endspiel). Als Zeichen der Verbundenheit schenkte die Stadt Basel Wien einen ihrer Basiliskenbrunnen. Bei der Übergabe des Brunnens waren der schweizer Botschafter und der Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl mit der Stadträtin Ulli Sima anwesend. www.viennatouristguide.at/Altstadt/Brunnen/Basiliskenbrunnen/basiliskenbrunnen.htm
Basiliskenbrunnen-Wien Bild; viennatouristguide.at
Frau
Jacqueline Born
Ö Freie Strasse (Hauptpost) An der Hauptpost an der Freie Stasse ist eine Uhr. Oberhalb von der Uhr sind zwei Basilisken, die halten ein Basler Wappen, und messen ca. 1m in Quadrat.

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Bild; J. Born

 Frau
Jacqueline Born
Ö Innere Margarethenstrasse Schild des Sans-Gêne Clique-Keller-Eingangs an der Innere Margarethenstrasse 15

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Bild; J. Born

Frau
Ingrid Depner
Korr Bahnhof SBB Ich möchte melden, dass meiner Meinung nach auf den Türmen des Bahnhof SBB nur jeweils DREI Basilisken sind, nicht vier, wie im Buch steht. Auf der jeweils hinteren inneren Ecke ist keiner, wie man auf Google Earth sehen kann.
Frau Depner hat recht, wie hier zu sehen ist.

Bild; GoogleMaps

 Frau
Jacqueline Born
Ö Huningue  Geschenk von Basel-Stadt 15. Mai 1993

Frau
Jacqueline Born
Ö Hotel Les Trois Rois Basel Am Eingang des Ballsaals des Hotels Trois Rois, Blumenrain 2.
1901/02 durch die Gebrüder Stamm gebaut. War dieses Gebäude bis 1938  Hauptsitz der Basler Kantonalbank und danach bis 2004 Sitz von Basel-Tourismus. Dann wurde es von ‚Villa Nova Architekten AG‘ zum Ballsaal des Hotels umgebaut.
Der Basilisk im Schmiedeisernen Gitter stammt wahrscheinlich noch vom Ursprungsbau 1901

Frau
Jacqueline Born
Ö Ecke Hegenheimer- Ensisheimerstrasse An der Ecke  Hegenheimer- Ensisheimerstrasse(14) hat es ein Graffiti mit einem Basiliskenbrunnen. Vermutlich ist das Gebäude eine Trafostation der IWB. Solche Trafohäuschen sind in den letzten Jahren offiziell mit Graffiti verschönert worden. Ob es sich hier auch um eine solche Malerei handelt war bis jetzt nicht herauszufinden.

Frau
Jacqueline Born
Ö Birs zwischen Gartenbad St. Jakob und der Reitsportanlage Schänzli Dass es so nahe am St. Jackobs-Stadion FCB Garffiti hat ist schon fast normal. Auch das diese mit Basilisken geschmückt sind ist nicht sonderlich verwunderlich. Auf der Sammelseite der FCB-Fanclubs hat es alleine 4 Clubs, die einen Basilisken im Signet  zeigen. Ob das Bild von einer Künstlerin oder einem Künstler aus einem dieser Fanclubs stammt entzieht sich aber meiner Kenntnis.

Frau Jacqueline Born Ö Tunnel zwischen Rheingasse und Oberen Rheinweg Ernst Krafft kaufte 1872 auf der Flussseite drei aus  dem  Mittelalter  stammende Handwerkerhäuser, liess sie abreissen und an der Stelle das heutige Hotel  von Architekten Ferdinand Iselin bauen. Die Eröffnung war 1873 und fiel in eine Zeit des Kleinbasler Aufbruchs.
Der berühmteste Gast im Hotel war Hermann Hesse, der hier an seinem Werk Steppenwolf schrieb. 1985 wurde das Hotel vollkommen renoviert, 2003 und 2010 erfuhr der Bau Teilrenovationen.
Der Durchgang von der Rheingasse zum Oberen Rheinweg bestand von Anfang an.

Frau Gabriella Karger Ö Hauptpost Basel – Auf der Seite der Freienstrasse Das Basilisken-Relief am Gebäude auf der Seite der Gerbergasse und damit auch die Hauptpost ist im Buch  beschrieben, Die Freien-Strasse ist im Kapitel des Dreispitzbrunnen beschrieben, darum hier nur die Bilder der zwei Wappenhalter ganz oben am Tor der  Hauptpost

Ö= Öffentlich /P = Privat / A = Ausserhalb von Basel / Korr = gemeldete Korrekturen
*= Beschreibung C. Zingg